Folge 7: Darum wird das ergänzte Infracore-Angebot nicht weiterverfolgt
Shownotes
Wie ging das GZO bei der Angebotsprüfung vor? Wir sprechen offen über die wirtschaftlichen Risiken, den Zeitdruck und die Sorgfaltspflicht, die uns als Verwaltungsrat und Geschäftsleitung leiten. Ihr erfahrt, wie komplexe Investorenprozesse, rechtliche Hürden und die Balance zwischen Gläubigerinteressen und nachhaltiger Unternehmensführung unsere Strategie geprägt haben. Wir diskutieren, welche Faktoren für die Zukunft des Spitals entscheidend sind und warum wir überzeugt sind, den bestmöglichen Weg eingeschlagen zu haben. Hört rein, um zu verstehen, was wirklich hinter den Entscheidungen steckt und wie es jetzt weitergeht.
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00:00:01: Geht es hier im Focus?
00:00:02: In diesem Podcast
00:00:03: erforscht
00:00:04: alles rund ums Spital direkt aus erster Hand.
00:00:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Geht's hier im Fokus!
00:00:13: Wir haben nach einem längeren Unterbruch entschieden, dass wir weitere Folgen ausstrahlen.
00:00:19: Mein Name ist Hans-Jörg Herrn und ich bin Spitaldirektor.
00:00:22: bei mir sitzt Andreas Micah, Verwaltungsratspräsident.
00:00:25: Grüezi miteinander.
00:00:26: Und Daniel Müller.
00:00:27: Grüegzi miteinander!
00:00:28: Finanzdirektor.
00:00:29: Wir sprechen heute über einen Nachlassvertrag wo verschickt ist.
00:00:34: Andreas Micah, was steht da drin?
00:00:37: Das sind alle gespannt!
00:00:38: Stille wie du gesagt hast ist manchmal ganz gut denn in dem was in den letzten Monaten passiert ist war es für uns auch wichtig uns zurückzuziehen eine seriöse Grundlagenarbeit zu leisten die Fakten zu schaffen und auf die Fakten zu konzentrieren und nach all diesen Fakten zu entscheiden.
00:00:52: Und darauf ist die Einladung jetzt rausgegangen, basierend auf diesen Entscheidungen und diesen Fakten.
00:00:58: Die Gläubige Versammlung wird am achtundzwanzigsten Oktober stattfinden, dreißig Tage vorher – also sprich heute ist die offizielle Einladungs- und Veröffentlichung des Ganzen.
00:01:09: Wir freuen uns jetzt den Gläubegern ein attraktives Angebot unterbreiten zu können, auf dem wir den Nachlassvertrag erfolgreich beenden
00:01:17: können.".
00:01:18: Was steht denn dort drin in dem?
00:01:20: Nachlassvertrag?
00:01:21: Ja, also wir haben uns für die Variante des Plans A plus entschieden.
00:01:25: So haben wir das immer intern als Arbeitsname genannt.
00:01:28: der schlägt einen kombinierten Dividenden und Stundungsvergleich vor.
00:01:32: insgesamt wird die Dividende zwischen und es sind weitere Zahlungen in den Nachtgeschäftsverlauf möglich.
00:01:42: Wir haben das in mehreren verschiedenen Paketen strukturiert, es ist im Prinzip das gleiche Angebot wie am zweiten September bereits vorgestellt Und wichtig dabei ist zu wissen dass das Infrakorangebot dabei keine Berücksichtigung findet.
00:01:55: Das wurde in einer Sitzung des Verwaltungsrats als nicht umsetzbar beurteilt weil es zu riskant wäre und mit einem zu unrealistischen Zeitrahmen jetzt im Rahmen der Nachherstimmung aus unserer Sicht nicht machbar ist.
00:02:08: Und der Entscheid ist jetzt mit der Einladung so definitiv, das heißt, dass wird da keine Verschiebung und keine weiteren Verhandlungen mehr geben, sondern wir gehen mit diesem Paket auf die Gläubige zu.
00:02:18: Aber sicher werden wir noch im weiteren Verlauf des Podcasts die Gründe näher ausführen und auch dieses Angebot noch näher
00:02:23: erläutern.".
00:02:24: Genau!
00:02:24: Das ist eigentlich den Fokus von dem Podcast.
00:02:26: Wir werden für die TÜV-Treihe auch... im Thema Infrakor, warum das Angebot nicht weiter verfolgt.
00:02:34: Es wurde intensiv diskutiert auch in den Medien.
00:02:37: Daniel Andreas hat es gerade ausgeführt wir haben den Gläubiger Plan A plus vor.
00:02:44: Kannst du etwas sagen zum Plus von diesem Plan an?
00:02:47: Ganz einfach gesagt zahlen wir alle Paarmittel, die verfügbar sind und nicht für irgendetwas zurückstellen müssen, der Gläubiger aus.
00:02:56: Wir verwenden auch das Darlehen von den Tournähten für Parkplatz.
00:03:02: Die sieben Millionen werden auch ausgezahlt Und wir werden gestundete Elemente haben, die wir aus dem Cashflow für den nächsten zehn Jahren generieren können.
00:03:14: Wir werden auch wenn der Prozess mit dem Steiner noch einmal Geld gibt, werden wir das der Gläubiger zukommen lassen und dazu kommt dann eigentlich noch eine Partizipation am EBITD an.
00:03:30: Wenn er über acht Prozent ist, würde der Glläubiger auch mal partizipieren.
00:03:36: Um es vielleicht noch einzuordnen, aus Verwaltungsratssicht und das ist häufig jetzt auch in den letzten Wochen falsch dargestellt worden.
00:03:44: Wir als Verwaltsungsrat haben wie zwei Hüte auf.
00:03:46: Wir haben den Hut maximal für die Gläubiger, wir haben auch den Hut auf eines nachhaltigen Konzepts Und das ist für uns wichtig, eine Sorgfaltspflicht.
00:03:54: also das was wir entscheiden muss auch nachhaltig im Sinne des Unternehmen sein und darf uns nicht so an die wirtschaftlichen Grenzen bringen dass beim kleinsten Windstoß die Gesellschaft umfällt.
00:04:04: Das war mit ein ganz entscheidender Faktor, warum wir uns für diesen Nachlassvertrag entschieden haben.
00:04:08: Und du hast es ausgeschürt und wir haben versucht alle Möglichkeiten zu nutzen um irgendwelche Vorteile für die Gläubiger zu bringen.
00:04:15: Gleichzeitig muss sich das aber auch die Waage halten mit einem nachhaltigen Unternehmen und das ist noch ganz wichtig im gesamten Kontext.
00:04:22: Wir haben jetzt Ende September, wo wir sehr lange in diesem Nachlassvertrag gebaut und immer wieder neue Angebote bekommen.
00:04:35: Vielleicht noch eine Rückschau?
00:04:38: Wir sind jetzt zweieinhalb Jahre rund in dieser Nachlassstunde drin.
00:04:42: Anfangs im Jahrzehnte hat man schon angefangen mit einem Investorenprozess.
00:04:48: Es ist konkret auf verschiedene mögliche Investoren zugegangen.
00:04:52: Man hat verschiedene Spitäler und Spitalgruppen angefragt, auch die SMN Infracore TOUR-Medagie war unter anderem der Unterseer.
00:05:01: Es kam dann immer wieder die Antwort, wir wollen sehr schlucken wie das Volk entscheidet, da steht es hier hinter dem Spital und kommen die Fünfzehn Millionen vom Eigner.
00:05:11: Was dann im letzten November von den Vierzehnten passiert ist, haben wir im Januar sechsundzwanzig Kontakt mit der Tourmeda angeht, die uns zugekommen ist und das einmal brüfen wollte und in diesen Investorenprozesse eingestiegen ist.
00:05:27: Das wurde aber dort noch nicht sehr konkret.
00:05:29: Wir waren zugewartet und denken vielleicht ist es so eine Option für später.
00:05:34: Und wir wollen im März eigentlich ... schon einen Nachlassvertrag vorliegen.
00:05:38: Das wäre ein Plan an gewesen.
00:05:39: Er sagte, jetzt gehen wir mit ihm und darauf abkommt das Angebot von Kawa-SMN, wo man hier nicht mehr verdiefert.
00:05:48: Das war das Thema, in dem sie die Leistungsaufträge übertragen mussten auf die Swiss Medical Network.
00:05:55: Das kam nie zu einem Antrag zur Regierung, sondern diese Leistungsaufgabe überträgt.
00:06:01: Turmid hat sich in dieser Zeit verdichtet.
00:06:04: Es ist deutlich klarer geworden.
00:06:06: Wir haben hier mit den Gemeinden angefangen, ein konkretes Angebot zu verhandeln und hat das am zehnten Juli auf der Tisch geleitet und hat dort das Angebot platziert.
00:06:15: Daraufhin waren wir aber nach wie vor mit Kaba- und SMN intensiv in Gesprächen.
00:06:22: Am fünften Juli war man an einem Punkt und merkte mir, dass ich dieses Angebot nicht mehr weiterverfolge.
00:06:28: Ich mache ein neues Angebot mit Infrakorb, was nur darum geht Grund und Boden, also die Mobilien, das Erwerben für fifty-fünfzehn Millionen.
00:06:40: Es war ein wichtiges Gespräch in den fünfzehnten Juli.
00:06:42: Dort hat man auch ganz klar signalisiert, dass fifty-Fünfzehmillionen zu wenig waren.
00:06:47: Zumal Gemeinden in diesem Szenario nicht mehr zum Zug kommen.
00:06:52: Und auch im Angebot ist klar gesagt worden, sie brauchen das Geld der Gemeinde nicht.
00:06:58: Gleichzeitig haben wir immer signalisiert, dass es zu wenig ist.
00:07:02: Das Angebot ist auch sehr spät gekommen.
00:07:03: Wir hatten zweimal verschoben oder frisch gesetzt und Neujahr gesetzt.
00:07:09: Und das ist dann relativ knapp geworden.
00:07:10: Ich glaube ich komme noch ein bisschen ausführiger darauf herum, dass der Zeitfaktor eben so entscheidend ist um mir da einfach die Zeit nicht mehr zu haben.
00:07:18: zum komplexen Vertrag verhandeln und dann vorlegen und aufnehmen können.
00:07:24: Und schon am Ende hat der Verwaltungsrat entschieden... Am XXVI.
00:07:28: August mit welchem Angebot wir gehen wollen nach eingehenden Prüfungen.
00:07:33: Fakten basiert, man gehört es noch und hat das dann so kommuniziert?
00:07:39: dass das der Weg ist und im zweiten September hat die Gläubige Information stattgefunden.
00:07:43: Und ich glaube, ab dann wurde es noch einmal spannend, weil wir auch das nochmal infrage gestellt haben.
00:07:49: Der Mediagrosse-Gläubiger.
00:07:51: Das hat zu einer Verunsicherung geführt an verschiedenen Fronten.
00:07:54: Dass man gesagt hat okay muss man das jetzt nochmal aufnehmen?
00:07:58: Wir haben uns entschieden, dass man in dieses Gespräch mit Infrakor geht eine Ergänzung des Angebots entgegengenommen, dann auch schriftlich ein Tag später.
00:08:09: Und das ist jetzt eigentlich das Thema, in dem wir abtauchen wollen – man hat das eingehend prüft und die Ergämpfung.
00:08:17: Danach bevor wir einsteigen in dieses Infrakor-Agebot und warum wir zu dieser Entscheidung gekommen sind, dass wir das nicht weiter verfolgen, kannst du kurz zusammenfassen was das Angebot von InfraKor beinhaltet?
00:08:31: Das Angebot von Infrakorbe inhaltet drei Elemente.
00:08:35: Erste ist, dass der sogenannte Rohbär Plus, also was rein um Technik geht, wo man einem Altbau verwenden kann, fertiggestellt würde durch sie.
00:08:45: So einen noch nicht genau definierten Miets sind, die wir später zahlen müssen.
00:08:50: Ein zweites Element ist zwischen Finanzierung von maximal zehn Millionen Euro.
00:08:57: zu einem nicht definierten Zinssatz und weiterhin ist auch eine Debitorenfinanzierung in Aussicht gestellt worden, ab dem dritten Quartal, den siebenundzwanzig, auch noch nicht mit Konditionen hinterlegt.
00:09:11: Das ist der Gänzige vom Angebot.
00:09:12: Die Basis sind immer noch die fifty-fünfzehn Millionen, die wir über vier Millionen Zins zahlen.
00:09:21: Das war das, was der Verwaltungsrat mit den Geschäftsleitungen und Unterberatung prüft hat.
00:09:29: Ich komme zu diesen sechs Punkten, die dazu geführt haben ... dass mir das Angebot nicht weiter verfolgt.
00:09:36: Andreas, der erste Punkt?
00:09:38: Da geht es rund um den Zeitrahmen.
00:09:39: Genau!
00:09:40: Also vielleicht auch noch einmal klar zu schaffen, du hast es vorher schon angesprochen.
00:09:44: Das ist jetzt nicht so, dass wir seit zwei Wochen aus mit Infracore unterwegs sind sondern im Prinzip sind dieselben Personen in Personalunion Kawa, SMN-Infrakore.
00:09:54: da saßen genau die selben Personen am Tisch und je nach Situation haben sie einfach den Hut gewechselt und gesagt ich bin jetzt nochmal SMN, sondern Infracoor Ich bin jetzt Berater oder was auch immer... Der Rahmen war bekannt, es sind dieselben Personen.
00:10:06: aus governing Sicht.
00:10:07: Aber das ist meine persönliche Meinung finde ich nur... Ja, irgendwie erstaunlich.
00:10:11: Aber das ist so wie es ist und mit diesen Personen waren wir lange im Gespräch.
00:10:15: sie kannten die Businesspläne, sie kannte die Vorgaben Sie kannten den Zeitrahmen.
00:10:19: da war alles bekannt und man hat mit KWA-SMN, mit den Hüten über mehrere Monate versucht ein Vertragsindwurf zurande zu bringen mit den Anwälten.
00:10:30: Das ist bis heute nicht gelungen.
00:10:31: Also diese Geschichte die dort aufgebaut wird.
00:10:34: innerhalb von drei Tagen kämen wir zu einem komplexen Vertrag.
00:10:37: Die glauben wir heute nicht mehr nach all dem, was wir erlebt haben.
00:10:40: Das Zweite ist es geht nicht nur um einen Vertrag sondern es geht um mehrere Verträge.
00:10:43: Wir haben vorher gehört das geht auch um Darlehen etc.
00:10:46: zu bisher ungekannten Konditionen.
00:10:49: Auch daran glauben wir nicht dass das innerhalb so kurzer Zeit möglich ist und für uns ist die Zeit jetzt abgelaufen.
00:10:56: Es weiß jeder neunzehnte Dezember ist Deadline für den Nachlassstundung also bis dahin muss das ganze Paket durch sein und deswegen ist für uns klar, dass wir jetzt mit der Einladung rausgehen.
00:11:07: Es ist mit dem was auf den Tisch liegt also die Zeitgeekomponente ist eine wichtige Komponentin.
00:11:13: Wir gehen hier von hohem Risiko aus das es nicht mehr zeitlich in dieser Frist die man jetzt bräuchten Sie wussten auch, dass man nicht von Wochen sondern von Tagen sprechen Das noch realistisch umgesetzt werden kann Und das war für uns einer der Hauptfaktoren Leichtzeitig und das muss man aussagen.
00:11:30: Auf der anderen Seite hat man erhebliche Anstrengungen unternommen alle Punkte und alle Vollzugsbedingungen, die es bedarf für den Nachlassvertrag zu regeln.
00:11:39: Namentlich haben wir eine weitere Kapitalerhöhung durchgeführt mit allen Verträgen der TOR mit so weit... unterzeichnet die Verwaltungsratsbeschlüsse dazu gefasst, dass wir heute sagen können wenn morgen der Nachlassvertrag bestätigt wird sind alle Verzugsbedingungen bei dem Plan den mir vorschlagen erledigt.
00:11:57: und das kann man heute guten Gewissens beim Infra-Core Angebot nicht sagen.
00:12:01: Und das ist eine Bedingung auch was Sachwalter setzt?
00:12:04: Wesentlich
00:12:04: Grundbedingung!
00:12:05: Dass der Vollzug, dass man eigentlich nicht einen Nachlass Vertrag vorlegt wo diese Sachen von Themen erklärt sind und darum ist jetzt einfach auch Zeit
00:12:15: Und nicht nur von den Sachwaltern, auch im Verwaltungsrat.
00:12:19: Ich kann doch nicht über einen Vertrag entscheiden wo ich heute gar nicht weiss zu welchen Konditionen werde später zum Beispiel Geld bekommen und das sind wesentliche Fachfragen die nicht geklärt sind rund um das ganze Bautium.
00:12:29: also es hat wesentlich Themen die heute nicht geklaert sind wo uns unmöglich machen so einem Vertrag in der heutigen Situation zuzutun.
00:12:35: Was
00:12:36: brücht ist dann?
00:12:37: Also etwas was wir ja gesagt haben worum Senderne vor einem Jahr kommt
00:12:41: Es bräuchte mehr Zeit.
00:12:42: Wenn man vor einem Jahr so etwas angefangen hätte und genügend Zeit gehabt, die Verträge auszuhandeln und vernünftig miteinander zu bestimmen, dann hätte man sowas vielleicht schon möglich machen können.
00:12:51: Aber in der jetzigen Situation mit der Kürze der Zeit und dem Ende des Nachlassstundungs ist das de facto nicht mehr möglich.
00:12:59: Und ich kann nicht auf Basis von nicht ausgehandelten Verträgen entscheiden im Verwaltungsrat dabei führen oder den Gläubigern vorschlagen.
00:13:06: Daniel, im See spital ist es doch hergegangen?
00:13:08: Das haben wir jetzt immer wieder gehört!
00:13:09: Infrakor hat im Sehspital investiert.
00:13:12: Hat dort die Mobilität übernommen?
00:13:15: Was ist denn das Unterschied?
00:13:18: Also was wir wissen auch von InfraKor selber, dass sie mit dem Sehspital zwei Jahre lang verhandelt haben an den Verträgen eine lange Zeit ... Und auch die Ausgangslage.
00:13:30: einer der Bau-Substanz ist ganz ein anderes Sehspital vor kurzem neu gebaut.
00:13:35: Diese Substanz ist in einem guten Zustand und bei uns ist es viel komplexer, weil wir eine alte Bau-Substanz haben mit einen dort fertig gestellten Erweiterungsbau.
00:13:47: Da möchte ich vielleicht auch nicht auf jeden Fall was ergänzen dazu.
00:13:49: Es ist normalerweise in so einem Vorgang schwellig üblich, dass eine Duo Diligence durchgeführt wird also eine Prüfung der Risiken die mit dem einhergeht.
00:13:56: jetzt kann man sagen bei einem fertigen Bau naja die Risiken sind vielleicht noch überschaubar aber bei uns hat es ne sehr komplexe Situation und das hat uns sehr verwundert dass keinerlei Duo Dilgence auf dieser Seite durchgeführt wird um überhaupt mal die Risik zu kennen.
00:14:08: Das ist sicher eine Frage über Infrakor.
00:14:10: warum sie das so machen das kann ich net beantworten aber es ist aus meiner Sicht unübliches Verfahren.
00:14:16: Wir sind beim zweiten Punkt, dass wir über den Zeitfaktor geredet haben.
00:14:20: Es ist in dieser kurzen Zeit nicht möglich eine komplexe Geschichte vollzugsbereit zu bringen.
00:14:25: Der zweite Punkt ist das Risiko der Wirtschaftlichkeit.
00:14:30: Daniel, was ist dort das Argument?
00:14:33: Wir haben es einmal gekrechnet und zwar auf der Basis, Andenken der Finanzierung, die ja kurzfristig eigentlich benutzt werden sollte, würde langfristig über ein Zeitraum von zehn Jahren
00:14:47: voll ausschöpfen.
00:14:48: Und haben gesehen, selbst wenn wir das machen würden, ist es wirtschaftlich nicht möglich, diese ganze fifty-fünfzehn Millionen auszuschütten.
00:14:58: Da wären wir einfach sehr schnell wieder an dem Punkt, wo wir unsere Rechnungen nicht mehr zahlen
00:15:04: können.
00:15:05: Also ich nehme jetzt mal die Gläubige Erhaltung ein und sage, da sind es nicht etwa fifty-fünfzehn Millionen, wo wir zusätzlich ein paar Geld ausschütten.
00:15:12: Sondern die Hälfte oder einen Betrag.
00:15:14: Und das haben wir ja... Das ist etwas, was wir auch angeschaut haben und berechnet.
00:15:18: Das
00:15:18: haben wir angeschauen und was wir gesehen haben, ist maximal möglich auszahlbar während zwei dreißig Millionen.
00:15:27: Da muss man einfach sagen
00:15:29: Von diesen fünf zu fünft?
00:15:30: Von
00:15:30: den fünf zu Fünf.
00:15:31: Querze, zwei, dreieinzig maximal auszahlbar.
00:15:34: Das entspricht auch genau dem was wir sowieso versprechen mit der Festdividenden Zwei und mit dem Geld vom Darlehen von der Tourmeid.
00:15:49: Da wäre man dann wieder genau gleichweit, aber ich muss sagen das ist sehr spitzgerechnet.
00:15:55: Es darf überhaupt keinen externen Schock auf dem Businessplan passieren und wir wissen einfach im Gesundheitswesen gibt es immer.
00:16:04: Wir sind jetzt auch in einer Phase wo der Reifen ständig angepasst wird.
00:16:09: Wir haben jetzt gerade die HARDOC-Einführung hinter uns.
00:16:12: Wissen bereits im siebenundzwanzig wird dort massiv nachschüstiert Im Achtundzwanzig kommt Eifass und das hat auf der Gelt keinen Einfluss.
00:16:25: Und wenn man dort einfach keine Reserven hat, wird man sehr schnell am Punkt kommen, wo die Zahlungsunfähigkeit ist.
00:16:35: Wenn man schon alles ausgeschöpft hat – jegliche Reserve!
00:16:38: Und da sind wir wieder auf der Verwaltungsratssicht.
00:16:40: Ich kann keinen Businessplan zustimmen, denn ich habe eine Sorgfalz und Pflicht auch gegenüber dem Unternehmen wo so spitze Aufkantignet ist dass zum Beispiel eine Tarifumstellung was ja durchaus mal üblich ist in zehn Jahren sofort die Gefahr des Konkurres bietet weil einfach null Reserve noch vorhanden ist.
00:16:57: das ist nicht nachhaltig aus unserer Sicht und dem werden mir und konnten deswegen auch als Verwaltsungsrat nicht zustimmen.
00:17:03: Und ich glaube, das ist jetzt Spannungsfeld.
00:17:05: Wo wir viel diskutiert haben und auch mit grossen Gläubigen.
00:17:08: Wir haben verstanden, möglichst viele Bars sofort sind von grossem Interesse.
00:17:13: Wenn es aber auf die Kosten der Nachhaltigkeit geht, wo wir hinab wieder umgehen, dann ist das einfach nicht eine ausbalancierte Geschichte.
00:17:21: Und wir haben den Auftrag, nicht wie man in so einer Situation zu kommen.
00:17:26: Sie werden am Schluss diese Anhaltigkeit prüfen und schauen, ob das Unternehmen stabil am Start
00:17:33: ist?
00:17:33: Es bringt uns in ein Dilemma, weil klar ist auf der Gläubiger Seite und das ist für mich verständlich was du gesagt hast maximale Auszahlungen möglichst so schnell wie möglich am besten zu beginnen.
00:17:44: Nur!
00:17:44: Das beißt sich halt zum Teil mit der Nachhaltigkeit im Unternehmen und ich habe beide Hüte an.
00:17:49: Ich muss schauen dass nicht nur möglichst viel für die Gläube dabei rauskommt sondern also über den nächsten zehn fünfzehn Jahre ein stabiles Unternehmen zustande bringen.
00:17:56: Und das ist ja auch Sinn einer Nachlassstundung dem Unternehmen die Chance geben, sich so weit zu sanieren, dass es danach wieder stabil sein Geschäftsbetrieb weiterführen kann.
00:18:04: Wenn wir jetzt zurückkommen auf Infrakor, da überwiegen die Risiken der Betriebsseite und der Nachhaltigkeitsseite so immens, dass das für uns kein nachhaltiger Sanierungsplan wäre mit all den Argumenten, die wir schon angesprochen haben.
00:18:19: Du hast eigentlich gleich den dritten Punkt schon angesprochen, das Thema Nominalwert.
00:18:23: Das heisst, dass im Grundsatz gleich viel zur Ausschüttung kommt.
00:18:27: Das ist auch eine Frage des Zeitpunkts.
00:18:28: Kannst du etwas dazu sagen?
00:18:29: Ja das ist so und da muss man fairerweise sagen die Zeitpunkte sind unterschiedlich.
00:18:33: aber das hat natürlich eine deutliche Reduktion vom Risiko was es beinhaltet wenn ich alles sofort ausschütte und das aus streng auf Kante nähe habe in anderes Risikomunternehmen als wenn ich sage kann das strecken wir zum Beispiel dem Stundungselement über zehn Jahre machen das ganze Nur dann, wenn all diese Angebote in Fremdfinanzierungsmittel aufgehen und zwar ganz genauso mit dem halbwegs brauchbaren Zinssatz, was heute nicht bekannt ist.
00:19:03: Nur dann hätte man das überhaupt sehr knapp auf Kante nähen können – das ganze Angebot!
00:19:08: Dass diese Finanzierungsmittel sind die nur kurzfristige Überbrückung im Normalfall gewährleisten aber nicht dafür geeignet sind zehn Jahre hinaus durch Finanzierung von Betrieb zu ermöglichen hat uns dazu bewogen dass es als nicht realistisch eingeschätzt wurde, dass man mit solchen Mitteln und mit solchen Finanzierungsoptionen überhaupt einen nachhaltigen Betrieb gewährleisten kann?
00:19:30: Wo wir gar nicht darüber geredet haben besetzt ist das Steiner-Element Daniel.
00:19:34: Dafür kannst du das noch einordnen.
00:19:36: Wir hatten mit der Firma Steiner eine Rechte zu fahren drin.
00:19:40: Wir hatte einerseits die Zwangsmillionen, in denen wir Füllungsgarantien gezogen hat im Sommer.
00:19:48: Die sind bei uns!
00:19:49: Und wir haben auch noch das Thema der Bauhandwerkerpfandrecht.
00:19:51: Kannst du etwas zu sagen?
00:19:52: Das ist eigentlich ein Risiko, was wir im Infrakorangebot so gar nicht abbildet gesehen haben, dass sie das mit berücksichtigen.
00:20:02: Die Bauhandwerkervandrechte von den Superunternehmern sind insofern berücksichtig, die uns dem Nachlass vertragen, dass man diese zurückstellt und wird auszahlen an Bauhandwerker.
00:20:18: Das wäre bereinigt.
00:20:20: Dann gibt es aber noch das strittige Bauhandwerker Pfandrecht vom Steiner, den du erwähnt hast.
00:20:25: Das sind ca.
00:20:25: twenty Millionen Euro und das hängt zusammen mit einem Rechtsstreit, der wir haben – mit dem Steiner als GZO AG.
00:20:37: Und das Bauhand werke Pfandrecht ist ... für eigentlich ein Erwerber wie Infrakor problematisch.
00:20:44: Weil das ist eine Last, die er in Ordnung nehmen kann.
00:20:48: Er weiss nicht, wie der Prozess ausgeht.
00:20:50: was sie jetzt im Vertragsentwurf eigentlich sagen nimmt an Sie, wenn diese €二fundzwanzig Millionen sichergestellt haben.
00:20:58: Das heisst es wäre nochmals zweifund zwanzig Millionen, wo man den Gläubiger auf Kämpfe halten könnte sofort zahlen sollen erst wenn die ganze Fragestellung mit Steiner gelöst ist.
00:21:09: und so wie es jetzt aussieht, spielt Steinerstarch auf die Zeit.
00:21:14: Und der Prozess kann noch Jahre dauern.
00:21:17: Im Offenstand pragmatische Abwicklung was auch immer das sein mag und das muss ich ganz ehrlich sagen hat uns sehr verwundert.
00:21:24: Weil in so einer Situation, wo man auf Zeiten angewiesen ist.
00:21:27: Wo man auf klare Verzugsbedingungen angewiesst und am Ende auch Verträge von einer pragmatischen Abwicklung zu sprechen zeigt so ein bisschen die Struktur dieses ganzen Vertrags- oder Offertkonstrukte auf.
00:21:39: Und ich muss da ehrlich sagen das jetzt meine persönliche Meinung, die Herr Kunto für einen Börsen kultiertes Unternehmen, dass einem anderen Unternehmen in der Nacherstundung mit all den rechtlichen Vorgaben eine Offerte macht.
00:21:51: also Ganz ehrlich, in einem normalen Going Forward-Unternehmen würde so eine Auffahrt in dem Ausarbeitungsstand wie wir sie bekommen haben jetzt zweimal wahrscheinlich gar nicht den Weg bis ins Verwaltungsrat finden.
00:22:05: Wir haben es trotzdem geprüft Und haben uns aber trotzdem auch gewundert, in welcher Form und mit welchem Detaillierungsgrad das Ganze eigentlich zustande kam.
00:22:14: Das ist eine der Punkte.
00:22:15: da geht es um eine wesentliche Summe von zwanzig fünfundzwanzig Millionen.
00:22:19: dort vor einer pragmatischen Abwicklung zu sprechen ohne genauer auszuführen was denn das eigentlich bedeutet oder ob dann tatsächlich da irgendwelche Beträge abgezogen werden oder alles zur Auszahlung kommt ist für uns in so einer Situation einfach nichts Valides auf das wir bauen können.
00:22:33: Da kommen wir zum Punkt Fünf Von sechs Punkten, die quasi als Entscheidungsgrundlage dienten haben und warum das Infrakorangebot nicht weiter verfolgt.
00:22:44: Da reden wir von den Debitoren, die als Gegenwert für einen Kredit gehen würden.
00:22:53: Dann kannst du vielleicht erst mal einordnen was Debitore sind und dann vielleicht einmal einordnet aus deiner Erfahrung.
00:23:00: Du bist ja auch Revisor gewesen und hast vielleicht so Sachen gesehen.
00:23:05: Ist das üblich?
00:23:05: Die
00:23:08: Abitoren sind die Forderungen, die wir als Spital haben gegenüber der Krankenkasse, gegenüber der Gesundheitsdirektionen und auch gegenüber den Patienten.
00:23:20: In anderen Branchen ist es durchaus üblig, dass man so Forderung abtreten kann verkaufen oder Fachausdruck zedieren kann.
00:23:30: Im Gesundheitswesen ist dies sehr unüblich.
00:23:34: Mir ist kein Spital in Kanton Zürich bekannt, was das so machen würde.
00:23:40: Es gibt verschiedene Gründe rein formalistisch von der Gegensprache.
00:23:44: Es ist im verschiedensten Versicherungsvertrag ein Sessionsverbot drin – also man darf diese Forderungen gar nicht abtreten.
00:23:53: Das wäre nicht rechtswirksam!
00:23:55: Die Gesundheitsdirektion Zürich hat sich bis jetzt noch nicht dazu geüssert, wie sie mit so einer Abtretung umgehen würden.
00:24:03: Ob sie es akzeptieren würden?
00:24:06: Und dann gibt's auch Datenschutzargumenten gegen ... Weil wenn ich nur schon gegenüber den Riten als Spital sage, wer bei uns Patient ist, habe ich bereits gegen Datenschutzzitzen eigentlich zu wiederhandeln.
00:24:26: wäre ja nicht möglich.
00:24:28: Man könnte nur pauschen, dass das quasi als Summe zur Verfügung stellen, aber nicht im Ängere sein verpfänden.
00:24:38: Das wären dann schlussendlich wieder Betriebskreditelimiten, die eine gute Bonität voraussetzen würden, bei einer Firma in der Nachlassstunde oder gerade von Freistraus.
00:24:54: Und dazu haben wir natürlich nicht das optimale Risikoprofil, weil wir natürlich kein prosperierendes Unternehmen sind.
00:25:00: Das heißt die Zinssätze, die darauf zu zahlen werden, sind unbestimmt bis heute und was es genau bedeutet und ich sehe das maximal als Finanzierungsinstrument.
00:25:09: also erst mal du hast richtig eingeordnet vermisst, dass ein experimentelles Finanzierungs Instrument und keineswegs standardisiert ist, was so üblich ist.
00:25:18: Und das Zweite ist, selbst wenn man sowas einsetzen könnte, dass es für mich vielleicht maximal eine kurzzeitige Liquiditätsüberbrückung aber keinesfalls geeignet um mit zehnjährigen Fittulfinanzierung vom Unternehmen zu gewährleisten.
00:25:30: Und dazu kommt und das ist ja das Verrückte an diesem Instrument sobald der Debitoren Stand in irgendeiner Form schwankt, weil wir eine TARDOC-Einführung haben.
00:25:40: Weil irgendein System ausfällt und wir von Monat oder zweit nicht fakturieren können, fällt uns automatisch diese letzte Sicherheitsreserve weg so dass sie damit auf keinen Fall drauf bauen kann das das ein langfristiges Finanzierungselement ist.
00:25:53: Also das ist in sich so unsicher das ganze Das für mich völlig klar ist.
00:25:57: darauf kann ich kein Businessplan aufbauen.
00:25:59: und schon gerade zehn Jahre im Voraus.
00:26:01: Und dass in den nächsten zehn Jahren vielleicht irgendeine Tarifumstellung sowas kommt das ist hoch wahrscheinlich wie du vorhin alles geführt hast.
00:26:08: Daniel, du hast gleich gesagt, in anderen Branchen kämmt man das?
00:26:12: Gleichzeitig habe ich dich im Ohr als du gesagt hast, dass du gegen die goldigen Bilanz regeln kannst.
00:26:17: Jetzt sind wir uns im Fall wo wir ein langfristiges Kapital brauchen.
00:26:20: Was stimmt jetzt?
00:26:23: Ja, man kann das machen.
00:26:25: Aber es wäre ein Instrument zum kurzfristiges Finanzierungsbedürfnis abdecken.
00:26:32: Wir haben in diesem Businessplan unterstellt, dass wir diese ganze Zeit brauchen würden und das kann nicht sein, dass man ein paar Bedürfnisse, die man hat langfristig über zehn Jahre hinweg mit einem kurzfristigen Element finanziert bei Schwankungen, wenn es mal etwas schlechter geht vom Umsatz her.
00:26:59: Dass man dann sofort weniger zur Verfügung hat und dann eher strecht in Bedrängnis kommt?
00:27:05: Jetzt haben wir noch einen letzten Punkt.
00:27:07: Ich glaube, da können wir kurz halten.
00:27:09: Wir hatten immer gesagt, Lex Coller ist ein ausländischer Investor Land erwirbt.
00:27:16: Ist denn Infrakor ausländerisch?
00:27:20: Also InfraKOR ist ja ... An den Börsen kotiert hat allerdings ein Mehrheitsaktionär, der amerikanisch ist.
00:27:29: Man kann ja, wenn es börsenkotiert ist, das nicht genau zuordnen.
00:27:33: Das fluktuert ja.
00:27:34: also müssen wir davon ausgehen dass eigentlich so eine Gesellschaft nur sollte in Gewerbeimmobilien investieren.
00:27:43: Ein Spitalerwerb meint ich als solches isch Unproblematisch, wir haben aber auf unseren Grundstück auch Wohnlegenschaften.
00:27:53: Und dort müsste noch eine Abklärung stattfinden, ob das möglich wäre, dass überhaupt die Infra-Chore erwerben darf.
00:28:05: Das ist bis jetzt nicht passiert!
00:28:06: Das
00:28:07: ist sicher nur ein Part, aber das zeigt einfach in der Gesamtheit.
00:28:10: Es hat so viel offene ungeklärte Fragen dass man zum heutigen Zeitpunkt nicht sagen kann da liegt einen Vertrag auf dem Tisch der beinhaltet ABC zu den und den Konditionen.
00:28:20: Aber genau das brauchen wir, um einen Nachlassvertrag vorlegen zu können.
00:28:23: Denn zum Zeitpunkt Abschlussnachlassvertrages klar ist, dass die Summen, die man versprochen haben an den Gläubiger fließen würden.
00:28:29: Ansonsten würde das automatisch den Konkurs bedeuten.
00:28:32: und das heißt aber für mich auch wenn ich mit einem nachlass Vertrag ins Rennen gehe und ihn in Gläube vorlege dann muss jede Vollzugsbedingung geklärt sein.
00:28:42: Ansoßen kann nicht das gar nicht, ansonsten wird es auch kein Gericht am Ende genehmigen und wird davon in Sachwalzern so nicht mitgetragen werden.
00:28:49: Und damit ist für mich völlig klar, dass wir heute an einem Punkt sind wo wir sagen guten Gewissens sagen können Infrakor ist soweit weg von einem Vollzug um mit so vielen Fragezeichen und Unsicherheiten behaftet das im Rahmen aller sorgfältigen Prüfungen es nicht möglich ist vom Verwaltungsrat so im Angebot nachzukommen.
00:29:07: Und dazu kommen noch gewisse wirtschaftliche Vorbehalte und Nachhaltigkeitsvorbehalten.
00:29:12: Das war für uns in der Gesamtheit der Punkte, der entscheidende Grund dieses Angebot jetzt endgültig abzulehnen.
00:29:20: Aufgrund der Zeit, die uns jetzt noch bleibt mit einem Nachlassvertrag ins Rennen zu gehen, wo alle Vollzugsbedingungen klar sind.
00:29:26: Da sind wir eigentlich wieder bei Punkt eins, was wahrscheinlich der wichtigste vom Ganzen ist – den zittlichen Faktor!
00:29:32: Wir sind am Ende dieser Nachlassstundung angelangt….
00:29:36: Wir haben gesagt, es wird gericht über den Nachlassvertrag entschieden.
00:29:41: Sofern die Gläubigen dem zustimmen.
00:29:43: Das ist ein Thema, das wir in der nächsten Folge vertiefen würden.
00:29:46: Warum sollen denn jetzt die Glläubigen diesem zustimmen?
00:29:49: Da reden wir jetzt ja auch vom Konkurs, dass der Nachlass Vertrag von mir vorliegt.
00:29:55: Dem steht das Kunkurszenario gegenüber und es wird ganz wichtig sein.
00:29:58: Wir haben es auch schon darüber geredet dass man Berechnungen anstellt, Berechnung der Sachwalter sind angestellt.
00:30:04: In dem Liquidationsstatus, wo sie in den Aktenauflag publizieren werden wird man das sehen.
00:30:11: wir wissen es auch schon aus in der Einladung.
00:30:13: Es ist eine grosse Differenz aber ich denke das führt zu weit das heute auch noch zu verteufen.
00:30:18: darum herzlichen Dank.
00:30:20: Ich würde gerne nur eins anbringen zum Schluss um das auch nochmal völlig klarzustellen Wir treffen die Entscheidungen hier im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung nicht aufgrund von Emotionen oder Sympathien.
00:30:32: Wir sind aufgrund unserer Sorgfaltspflicht dazu verpflichtet eine Auslegeordnung zu machen, genau das haben wir getan.
00:30:37: Wir haben uns zurückgezogen, wir haben eine saubere Auslegeordnungen gemacht, haben es gut dokumentiert und alle Punkte miteinander angeschaut und aufgrund der sachlichen Informationen am Ende einen Entscheid getroffen.
00:30:49: Wir glauben dass es ein guter Entscheid ist, wir glauben auch dass es sehr guter Nachlassvertrag wird.
00:30:56: Der kann wahrscheinlich nicht gut genug sein auf gläubiger Seite, das ist uns auch verständlich.
00:31:00: Aber ich glaube wir haben das bestmöglich aus der Nachlassstrundung herausgeholt und diese Balance zwischen Nachhaltigkeit im Betrieb und Maximum für die Gläubige was daraus möglich ist ja voll umfänglich mit dem nachlassvertrag erfüllt Und das war die Grundlage dessen was wir jetzt da vorschlagen werden.
00:31:18: Ich glaube es ist ein gutes Schlusswort.
00:31:20: Danke vielmals fürs Zulassen.
00:31:22: Wir werden uns in Kürze wieder melden mit der nächsten Folge, weil es uns klar ist, dass das jetzt brennend interessiert wie es weitergeht und so danken wir fürs Zulassen.
00:31:32: Adi
00:31:40: miteinander!
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